Joachim J. Vötter

Joachim J. Vötter

Geboren 1968 in Schwarzach im Pongau, lebt in Graz, Wien und Eschenau im Pinzgau. Architekturstudium an der TU-Graz. Zahlreiche Architekturwettbewerbe sowie realisierte Bauten. Seit 1983 ununterbrochen musikalisches Schaffen, acht Plattenproduktionen. 1997 Slowakischer Schallplattenpreis "Grammy West" für die CD "Big H – Breath" mit Henry Toth. Musikalische Zusammenarbeit z.B. mit Ripoff Raskolnikov, Henry Toth, Delmar Brown, Alex Deutsch, Dough Wimbish, Yossi Fine, Armin Pokorn, Günther Grasmuck, Austrian Art Ensemble.


Zahlreiche interdisziplinäre Kunstarbeiten wie etwa: "Katharsiskatarrhkatheten" (2000), "Fortsetzung folgt…" (2002), "Polenta Magenta" (2003), "Kaiserfeld" (2005), "Bücherschändung" – mit dem Maler Günter Schimunek (2005-2011), "Die Kunst am Boden – Gipfeltreffen der Scharlatane" (2007), Jurymitglied der Grazer Designtage "Assembly Student Award" (2008).


2005 Literaturpreis der 1. Franz-Innerhofer-Lesetage. 

2006 Literaturpreis der Akademie Graz. 

2007 Prämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für das erste Theaterstück "Die Walzermembrane – Eine Annäherung".

2007 Texte für die Tanztheaterproduktion "Halbherzig" von Astrid Seidler – Premiere in St. Petersburg (RU), beim "Body Navigation Festival - International Festival of Contemporary Arts".

2008 Österr. Dramatikerstipendium für "Der Weltintendant – Eine Übersetzung".

2009 Prämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für "Schreber – Eine Nervenromanze". 

2011 Buchveröffentlichung "Wörter die der Nacht gehören".

2012 Theaterstück "Kopf im Rachen der Natur", Uraufführung voraussichtlich 2013.

 

 

„Der Grazer Wortartist Joachim J. Vötter hätte sich schon längst mehr Aufmerksamkeit verdient. Mit seinem Sprachfuror ist er, alles andere als epigonal, bestens eingebettet zwischen Bernhard, Schwab und Jonke, auch Beckett lässt wohlwollend grüßen“.


(Werner Krause, Kleine Zeitung)

 

 

(Foto © Ulrike Rauch)